Alles ist neu…

Erste Klasse. Die Kinder sind gespannt und aufgeregt, die Lehrkräfte gut vorbereitet auf den Schulstart. Sie freuen sich auf die neuen Kinder, auf die “Kleinen”.  Meist wissen sie-außer dem Namen- wenig über diese Kinder die sie mit neugierigen Augen anschauen. In ein paar Wochen sind diese Kinder keine “unbeschriebenen” Blätter mehr, nein, dann weß die Lehrkraft schon in Ansätzen, welche Fähigkeiten das Kind hat und in welchen Fächern es bereits “gut” ist. Doch was weiß die Lehrkraft über die mathematischen Kompetenzen?

Um diese zu ermitteln, gibt es vielfältge Vorlagen in verschiedenen Lehrwerken. Es finden sich sogar mittlerweise einzelne Heftchen, die nur zur Diagnostik des Lernstandes zum Schulanfang konzipiert sind. Hat das Kind die geforderten Übungen zum Lernstand ausgefüllt, muss die Lehrkraft nun noch auswerten. Für mich stellen sich an dieser Stelle schon verschiedene Fragen:

  • Lohnt sich dieser zusätzliche Aufwand?
  • Was genau wird herausgefunden?
  • Ist das alles auch wirklich wichtig?
  • Welche Erkentnisse habe ich über die Diagnostik gewonnen?
  • Welche Förderung muss ich auf die Diagnostik aufbauen?
  • Wie kann ich die Förderung in meinen Mathematikunterricht einbauen?

Im Video erkläre ich, wie ich diese Fragen für mich beantworte und wie dadurch mein Unterrichtsalltag schlagartig einfacher wurde.

Was ist denn wirklich wichtig für Mathe?

Möchte die Lehrkraft alles berücksichtigen, was sie an Fähigkeiten, Kompetenzen und Lernrückständen bei diesen Schulanfangs-Tests feststellt, müsste Sie den täglichen Unterricht genauestens darauf abstimmen. Und das nicht nur für Mathe, sondern auch für Deutsch und eventuell auch andere Fächer. Zeitlich kaum zu schaffen.

Aus diesem Grund habe ich mich im Laufe der Zeit auf die Feststellung der zwei-für Mathe-wesentlichsten Kompetenzen konzentriert: Die visuelle Wahrnehmungskompetenz und das Mengenverständnis.

Warum diese Fähigkeiten für die Lernentwicklung wichtig sind und wie sie diese -auch negativ-beeinflussen können, das erkläre ich im Video.

“Weil ich das eben weiß!”

So oder ähnlich antworten die Kinder auf manche Frage des Erwachsenen. Will ich also herausfinden, welche mathematischen Kompetenzen das Kind hat, muss ich nicht nur gezielte Fragen stellen, sondern darf mich auch nicht mit solchen Antworten abfinden. Doch welche FRagen sind wichtig und wie können die Antworten des KIndes eingeschätz, bzw. eingeordnet werden?

Bezüglich des Mengenverständnisses, aber auch für die Festellung der visuellen Wahrnehmungskompetenz ist ein Gespräch mit jedem einzelnen Kind aufschlussreicher, als ein “Test” in einem Lehrwerk. Denn im Lehrwerk befinde ich mich immer auf einer Bild-oder abstrakten Ebene, die Antworten, bzw. die Ergebnisse des Kindes sind zum Teil nicht eindeutig.

Im Video stelle ich sowohl meine schriftlichen, als auch meine mündlichen-selbst entwickelten-Fragen zum Schulangangs-Lernstand der einzelnen Kinder in Mathe vor.

Den Unterricht in Mathe richtig ausrichten…

Differenzierung im Unterricht-in aller Munde. Von jedemann gefordert, aber nicht so einfach im Unterrichtsalltag umzusetzen. Doch wofür einen Schulafangs-Lernstand feststellen, wenn die Ergebnisse nicht weiter verwendet werden? Und auch hier wieder: Auf was wird der Fokus gerichtet? Alle Rückstände eines jeden Kindes können im Unterrichtsalltag nicht wirklich berücksichtigt werden. Sie dienen meistens lediglich als Information.

Als Lehrkraft kann ich diese Infos jedoch gut nutzen und z.B. zu Beginn einer jeden Mathestunde eine spielerische visuelle Wahrnehmungsübung einbauen. Das macht allen Kindern Spaß und fördert zusätzlich jene Kinder, die diese Kompetenz noch nicht so gut ausgebildet haben.

Auch die Informationen zum Mengenverständnis kann (und muss sogar) jede Lehrkraft in ihrem Unterricht berücksichtigen. Jene Kinder ohne Mengenverständnis (immerhin etwa 1/3 aller Schulanfänger) sind “im Auge zu behalten” ; sie benötigen meist andere Übungen als der Rest der Klasse und dürfen auf keinen Fall über Zählübungen das Rechnen erlernen.

Wie die Ergebnisse der Testung im Stundenalltag Platz finden können und was ich in meinem Unterricht so an Ideen verwirklichte, erkläre ich im Video genauer.

Test ist nicht gleich Test!

Um die Kompetenzen im mathematischen Bereich schon bei Schulanfang festzustellen, benötigt man als Lehrkraft einen “Leitfaden”.  Die Übungen darin sollten im Kern das testen, was auch tatsächlich Einfluss auf die Lernentwicklung des Kindes in Mathematik hat.

Laden Sie sich  deshalb jetzt meinen Leitfaden herunter. Hier sind alle Übungen aufgeführt und die genauen Fragestellungen an das Kind vorgegeben. Im Video erkläre ich die Auswertung der Ergebnisse und welche Auswirkung das auf Ihren Mathematikunterricht hat.

Probiere den Test doch gleich in deiner ersten Klasse aus!

Christine Strauss-Ehret

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